Germania Karlsruhe I - ATSV Mutschelbach III 0:2 (0:1)

Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Sieg

Der Spielplan der Karlsruher Kreisklasse C1 hielt für den ATSV III ein weiteres Duell gegen eine 1. Mannschaft bereit. Dieses Mal musste man die Reise zur Germania aus Karlsruhe antreten. Im Schatten des Wildparkstadions wurde, nach den bisherigen Ergebnissen beider Teams, ein Duell auf Augenhöhe erwartet.

Wie so viele Spiele in dieser Spielklasse, wurden die ersten 30 Minuten der Partie von beiden Seiten sehr hektisch geführt. Das obligatorische Abtasten wurde auch dieses Mal vertagt und beide Mannschaften starteten mit offenem Visier. Die Germanen kamen deutlich schneller und konzentrierter aus den Startlöchern, was sich in sehr hohem Ballbesitz und andauerndem Druck auf die ATSV-Hintermannschaft bemerkbar machte. Allerdings war das ATSV-Gehäuse, das an diesem Tag von Yannick „Jürgen“ Konstandin bewacht wurde, nicht in direkter Gefahr, da die Gastgeber entweder den letzten, entscheidenden Pass nicht anbringen konnten, oder beim Abschluss zu unkonzentriert agierten. Ausnahme waren einige Eckstöße der Germanen, die allesamt gefährlich vor das Tor geschlagen wurden und in einer Rettungstat per Kopf(!!) auf der Linie vom erneut bärenstarken N. Legler ihren Höhepunkt fanden.

Nach 20 Minuten kam das Team um Kapitän P. Herdle und Mittelfeldmotor N. Trost besser in das Spiel und konnte den eigenen Anteil am Ballbesitz steigern. Das brachte Sicherheit in das eigene Spiel. Die Zweikämpfe wurden nun auch konsequenter geführt und so erarbeitete sich die Dridde die Vorherrschaft im Mittelfeld. Nach weiteren 10 Minuten dann die Belohnung. Während einer eigenen, verletzungsbedingten Unterzahl, kam Aushilfs-Innenverteidiger N. Trost an den Ball. Ein Blick – ein Pass über das komplette Feld auf Sturmtank Fabian Becker, der Sieger im Laufduell blieb und überlegt, flach ins lange Eck abschloss! Keine Chance für Torhüter P. Josic im Karlsruher Kasten.

Nach diesem Torerfolg verlegte sich die Dridde auf die gute, alte Rehagel-Taktik der kontrollierten Offensive. Die Räume wurden enggemacht, der Spielaufbau des Gegners konsequent gestört und wenn sich die Chance auf einen Gegenangriff bot, wurde zielstrebig nach vorne gespielt. Sowohl vor als auch nach der Pause entwickelte sich so das erwartete, ausgeglichene Spiel mit leichten Vorteilen und Chancenplus auf Mutschelbacher Seite. Die knappe Führung hatte allerdings zur Folge, dass die Zuschauer zu jeder Zeit ein spannendes Spiel zu sehen bekamen und keiner der Spieler nachlassen durfte. Die Dridde zeigte sich hier von ihrer besten Seite und spielte diszipliniert die eigenen Stärken aus.

Die Erlösung kam erst in der 81. Spielminute. Nach einem Eckstoß von F. Becker kam das Kunstleder zu N. Trost. Nach kurzem Verarbeiten fand er sich nur vier Meter vor dem Tor wieder und behielt dennoch die Übersicht um noch einmal quer auf den eingewechselten Dominik „Ninja“ Kiefer zu spielen. Dieser hatte keine Probleme den Ball in gewohnt unkonventioneller Manier mit Kreuzbandriss-verdächtiger Körperhaltung in die Karlsruher Maschen zu kiefern.

In der restlichen Spielzeit lösten die Germanen die eigene Defensive nahezu komplett auf, was zu weiteren Kontermöglichkeiten für die Dridde führte. Leider wurden die gebotenen Chancen entweder nicht konsequent ausgespielt, leichtfertig vergeben oder per Abseitspfiff unterbunden. Wichtiger als das dritte Tor, das dem aufopferungsvoll kämpfenden Gegner auch nicht angemessen gewesen wäre, war die Partie zum ersten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentor abzuschließen.

Fazit: Eine starke, konzentrierte Leistung mit einem alles in allem verdienten Sieg für die Dridde, die den Kampf angenommen hat und nun hoffentlich in der Kreisklasse C1 angekommen ist! Darauf lässt sich aufbauen Jungs – Weiter so!

 

 

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