FC Zuzenhausen - ATSV Mutschelbach 2:1 (1:1)

Verdiente Niederlage nach schlechtester Saisonleistung. Mit einer verdienten Niederlage mussten wir am vergangenen Sonntag die lange Heimreise aus Zuzenhausen antreten.
Unserer Elf gelang es leider viel zu selten, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Viele unnötige Ballverluste, fehlendes Zweikampfverhalten und zu statisch im Spielaufbau prägten fast die gesamten neunzig Minuten des ATSV. Dass trotz der schwachen Leistung bis kurz vor Schluss ein Unentschieden stand, war einzig Keeper und Urlaubsrückkehrer Dominic Bleich zu verdanken, der seine Mannen mehrfach vor einem Rückstand bewahrte. In der 89. Minute war aber auch er machtlos, als Zuleger nach einem erneuten Fehler zum 2:1 einschießen konnte.

Die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung erzielte Torjäger Strobel nach 27 Minuten. Von Mekonen und Schenker mustergültig bedient, blieb er im Strafraum eiskalt und vollendete zum 0:1. Bereits davor vergab er einen Strafstoß und konnte mit seinem Treffer dieses Missgeschick ausgleichen. Allerdings hatte unser Gastgeber bis zu diesem Zeitpunkt schon vier klare Möglichkeiten, die Führung für Blau-Weiß war demnach absolut unverdient.

Zuleger gelang nach 38 Minuten der Ausgleich, Torhüter Bleich hatte bis dahin schon wieder mehrfach seine Klasse bewiesen und konnte sich bis zur Pause noch zweimal auszeichnen. Mit zwei Wechseln zur Pause und einer taktischen Umstellung wollte Trainer Blicker das Ruder herumreißen, es sah zunächst auch danach aus, das unsere Elf das Spiel nun besser kontrollieren konnte. Heers und Strobel vergaben aussichtsreich und ein Schlenzer von Stoll landete nur an der Querlatte. Zuzenhausen blieb mit schnellen Vorstößen immer gefährlich und annähernd jede Kontersituation wurde in eine Torchance umgemünzt. Den, unterm Strich, verdienten Siegtreffer erzielte dann, wie bereits erwähnt, erneut Zuleger. Zwar hatte Stoll in der Nachspielzeit nochmals die Chance zum Ausgleich, doch es passte zum gesamten Spiel, dass auch diese Möglichkeit ungenutzt blieb.

Jetzt gilt es "Mund abputzen", unter der Woche im Training Gas geben und als Einheit wieder enger zusammen zu rücken. Bereits am Freitag steht der nächste Gradmesser an, unsere alten Gefährten aus Kirrlach reisen zum Flutlichtspiel an.

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