ATSV Mutschelbach - FSV Eisingen 5:2 (3:1)

Dominanter Sieg mit Anlaufschwierigkeiten - Lisa Simon mit 11 Minuten-Hattrick. Nach dem tollen Start letzte Woche gegen Fortuna Kirchfeld, wollten die ATSV-Damen den nächsten Dreier einfahren.
Allerdingsstartete das Spiel völlig zerfahren und überraschend fehlerhaft aus Mutschelbacher Sicht. Die ersten 20 Minuten waren geprägt von Fehlpässen, taktischen und technischen Fehlern sowie unerklärlichen Problemen den Kampf anzunehmen. Die Eisinger starteten forsch und druckvoll. Da der FSV die erste Halbzeit mit dem Wind spielte, suchten die Eisinger mit hohen Bällen immer wieder ihre schnellen Stürmerinnen.  Nach 15 Minuten brachten sich die ATSV-Damen mit einem unglücklichen Eigentor selbst ins Hintertreffen. Nach knapp 20 Minuten versuchte das Trainergespann Erb/Hoffmann mit vier Wechseln frischen Wind ins Spiel zu bringen.

Diese zeigten ihre Wirkung. Nach 28 Minuten schlug dann die Stunde von Lisa Simon. Nach einem Seitenwechsel nahm sie den Ball herrlich an, ließ 3 Gegenspielerinnen ins Leere steigen und zimmerte den Ball ins Lattenkreuz zum 1:1. Nur fünf Minuten später nahm sie einen Querpass aus 20 Metern direkt und knallte den Ball unter die Latte.  Mit dieser 2:1 Führung im Rücken stieg der Druck der ATSV-Damen wieder an und das Pressing schnürte den Gegner wieder an den eigenen 16er. Um dem Wahnsinn die Krone aufzusetzen haute Lisa Simon den nächsten Ball aus 16 Metern wieder unter die Latte und schaffte mit ihrem Hattrick in 11 Minuten Historisches. Mit einem verdienten 3:1 ging man dann in die Halbzeit.
 
In der zweiten Halbzeit marschierte die Mannschaft wieder sensationell mit dem Ball Richtung gegnerischem Tor. Die Eisinger kamen nun kaum aus ihrer eigenen Hälfte. Die ATSV-Damen pressten den Gegner nun wieder super an und zogen mit dem Wind im Rücken ein tolles Passspiel auf. Mitten in die Drangphase der Mutschelbacher fiel der überraschende Anschlusstreffer. Allerdings reagierte die Mannschaft sensationell und presste nun noch höher an. Die Schlussfolgerung daraus war ein Rückpass der Eisinger Innenverteidigerin zu ihrer Torhüterin. Den indirekten Freistoß haute Mira Becker zielsicher in den Winkel.

Angetrieben von dem 4:2 zog man nun wieder herrliche Kombinationen auf, die man so nur vom FC Barcelona kennt. Und so fiel das 5:2 kurz vor Schluss mit herrlicher Entstehung. Celine Rosswag, Sofia Untereiner und Lisa Simon nahmen mit “One Touch”-Fussball die gegnerische Defensive auseinander und Letztere fand mit einem tollen Gassenball Mira Becker, welche kaltschnäuzig zum Endstand einschob und ihrem Anspruch der neue Lewandowski der Damen-Landesliga zu werden, gerecht wurde.
 
Fazit: Schwach angefangen und toll gesteigert. Die Mannschaft zieht sich nun mittlerweile schon selbst aus Krisensituationen in einem Spiel und spielt tollen Fussball. Aus technischer und taktischer Sicht machen die spielerischen Ansätze dem Trainerteam Hoffnung, dass hier ein tolles Team heranreift mit einer guten Perspektive. Nun muss weiter hart gearbeitet werden, dass am Ende die optimale Entwicklung sich auch in den Ergebnissen niederschlägt.

Damenmannschaft

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