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ATSV Mutschelbach - FC Nöttingen II 3:2 (2:0)

Der ATSV Mutschelbach hat im Heimspiel gegen den FC Nöttingen II einen verdienten 3:2-Erfolg eingefahren und dabei vor allem in der ersten Halbzeit sowie direkt nach Wiederbeginn eine starke Leistung gezeigt. Mit viel Zielstrebigkeit, guter Präsenz in den Zweikämpfen und hoher Effektivität vor dem Tor legte Mutschelbach den Grundstein für den Heimsieg. 

Bereits in der 12. Minute brachte M. Kramer den ATSV mit 1:0 in Führung. Mutschelbach war von Beginn an gut in der Partie, wirkte wach, aggressiv und setzte den Gegner früh unter Druck. In der 25. Minute erhöhte M. Muselewski nach einem hervorragenden Angriff über 4 Stationen auf der Innenverteidigung, auf 2:0 und belohnte damit die bis dahin sehr konzentrierte und dominante Vorstellung der Gastgeber.

Direkt nach dem Seitenwechsel erwischte Mutschelbach erneut den besseren Start: Wieder war es M. Muselewski, der in der 46. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 3:0 stellte. Zu diesem Zeitpunkt schien der ATSV die Partie klar im Griff zu haben und überzeugte mit konsequentem Offensivspiel und hoher Entschlossenheit. Weitere Chancen konnte der ATSV leider nicht nutzen. 

Doch der FC Nöttingen II gab sich nicht auf und kam in der 57. Minute durch D. Ganzhorn zum 3:1-Anschlusstreffer. In der Folge wurde das Spiel hitziger. In der 73. Minute sah nöttingens T. Can die Gelb-Rote Karte. Trotzdem konnte der FC Nöttingen in der 82. Minute, nach einem umstrittenen Freistoß von M. Zaytzev aus 18 Metern, auf 3:2 verkürzen.

So musste der ATSV in den letzten Minuten noch einmal alles investieren, zeigte dabei aber Moral, Leidenschaft und großen Einsatzwillen. Auch von den Begleitumständen ließ sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen. In der Nachspielzeit (90.+2) sah R. Heimberger auf der Bank die Rote Karte, nachdem es laut Wahrnehmung des Linienrichters zu einer verbalen Äußerung gegenüber des Unparteiischen gekommen sein soll, obwohl die Situation offenbar nicht eindeutig war.

Trotz der hektischen Schlussphase bleibt festzuhalten, dass der ATSV Mutschelbach über weite Strecken die klar bessere und strukturiertere Mannschaft war. Vor allem die starke Anfangsphase, die Effizienz vor dem Tor und die mannschaftliche Geschlossenheit waren ausschlaggebend für diesen wichtigen Sieg.