Der ATSV Mutschelbach begann die Partie spielbestimmend und kontrollierte die ersten Minuten, ohne jedoch zwingende Torchancen zu kreieren. Der FC Spöck setzte weiterhin auf sein Mittel des Tages: lange Bälle hinter die Abwehr. Und genau diese sorgten trotz weniger Spielanteile für die klareren Möglichkeiten.
Erste Halbzeit: Spöck kam durch drei lange Bälle zu drei Großchancen, die brandgefährlich waren – doch Marco Rausch zeigte sich in überragender Form und vereitelte alle Möglichkeiten mit starken Paraden. Ohne ihn wäre der ATSV früh in Rückstand geraten.
In der 40. Minute musste der ATSV den ersten Rückschlag hinnehmen: Rico Heimberger musste aufgrund wiederkehrender Rückenprobleme ausgewechselt werden. Kurz vor der Pause wurde es hitzig: Nach einem Gerangel am Boden fühlte sich ein Spöcker Spieler am Fuß getroffen und fiel theatralisch zu Boden – als wäre er von einem Stein getroffen worden. Robin Konstandin hatte Glück, dass der Schiedsrichter hier nicht die rote Karte zeigte.
Zweite Halbzeit: Auch nach dem Seitenwechsel blieb Spöck mit seinen langen Bällen gefährlich. In der 51. Minute reklamierte der ATSV einen Einwurf, doch Spöck führte blitzschnell aus. Während unsere Hintermannschaft noch mit der Entscheidung haderte, erzielten die Gastgeber das 1:0 – angesichts der Chancen nicht unverdient. Der Treffer wirkte wie ein Weckruf: Der ATSV erhöhte den Druck und kam nun deutlich besser ins Spiel. In der 56. Minute flankte Erdem Altuntas präzise in den Strafraum, Tobias Stoll verlängerte mustergültig – 1:1.
Schlussphase: Beide Teams suchten den Sieg, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 90. Minute hatte der ATSV die Doppelchance durch Norick Anic und Abdullah El Gogo, doch der Ball wollte nicht mehr ins Tor. Die vielen Ausfälle durch Krankheit und Urlaub waren spürbar, dennoch zeigte die Mannschaft Moral und Kampfgeist. Ein besonderes Highlight: Leon Wenz feierte ein starkes Debüt. Nach seiner Einwechslung brachte er frischen Schwung über die linke Seite und setzte positive Akzente.
Fazit: Ein intensives Kreisliga-Spiel mit klaren Chancen für Spöck und einer kämpferischen Antwort des ATSV. Dank eines überragenden Marco Rausch und einer starken zweiten Halbzeit geht das 1:1 am Ende in Ordnung.