Der Gründonnerstag bot alles, was ein packendes Fußballspiel ausmacht: frühe Tore, Führungswechsel, späte Dramatik und einen echten Last-Minute-Moment. Am Ende trennten sich der ATSV Mutschelbach und der FV Wiesental 3:3 – ein Ergebnis, das sich wie ein kleiner Sieg anfühlt, wenn man den Spielverlauf betrachtet.
Starker ATSV-Start – frühe Führung durch Freeman
Der ATSV begann druckvoll und kontrollierte die ersten Minuten klar. Mehrere gute Aktionen sorgten früh für Gefahr vor dem Wiesentaler Tor. In der 8. Minute wurde der Aufwand belohnt: Freeman wurde perfekt in den Lauf geschickt und vollendete eiskalt zum 1:0.
Doch die Freude hielt kaum eine Minute. Direkt im Gegenzug nutzte Wiesental die defensive Unsicherheit des ATSV und stellte auf 1:1. Ein Muster, das sich durch die gesamte Saison zieht: Defensiv fehlte oft der Zugriff, besonders gegen die schnellen und direkten Angriffe der Gäste.
Wiesental dreht das Spiel – ATSV läuft hinterher
Nach rund 30 Minuten schlug Wiesental erneut zu und drehte die Partie auf 1:2. Der ATSV wirkte in dieser Phase unsortiert, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten.
Freeman antwortet erneut – 2:2 nach der Pause
In der 57. Minute war es wieder Freeman, der seine Geschwindigkeit perfekt ausspielte. Erneut wurde er steil geschickt, erneut blieb er vor dem Tor eiskalt. Das 2:2 war verdient und gab dem ATSV neuen Schwung.
Späte Dramatik: Wiesental trifft – Zuschauer gehen – Freeman rettet
Als alles nach einem Remis aussah, verlor der ATSV in der 92. Minute im Mittelfeld unnötig den Ball. Wiesental nutzte den Fehler sofort und erzielte das 2:3 – vermeintlich der späte Knockout.
Einige Zuschauer machten sich bereits enttäuscht auf den Weg ins Clubhaus. Doch der ATSV gab nicht auf. In der 97. Minute segelte eine letzte Flanke in den Strafraum, und Freeman drückte den Ball über die Linie – sein drittes Tor des Abends, der hochverdiente 3:3-Ausgleich.
Kurz darauf sah ein Wiesentaler Spieler noch die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit, was die hitzige Schlussphase abrundete.